“Der Zweifel kommt im schwierigsten Moment”

“Ganz strecken und dann bewusst etwas einknicken”

“I wot, I wot, I wot”

“Du lernst auch gegen den Wind schiessen”

“Spannung geben, Spannung lösen”

“Distanz muss man selber einschätzen”

“Du kannst nicht mehrere Punkte gleichzeitig korrigieren”

“Sei stabil, verteile dein Gewicht gut”

“Wenn du zögerst dann verpasst du den Moment des Schwungs und bremst dich selber aus”

“Die Fixpunkte musst du selber finden”

“Man muss auch entscheiden, dass man will”

“Atmen ist sehr individuell”

“Man ist nicht besser nur weil man mehr Kraft hat”

“Immer auf die Knochenstruktur, nie auf die Weichteile”

“Du musst eine enstpannte Spannung im Körper haben”

“Alles was du gelernt hast, wieder vergessen”

“lah lah gah lah” ist ein kooperatives Projekt mit der Kuratorin Patricia Bianchi. Es setzt sich mit der Frage auseinander, ob im Sport erworbene Fähigkeiten auf den Kunstbetrieb übertragen und genutzt werden können, und wann die Selbstoptimierung zum Störfaktor der Kreativität wird.

Attribute wie Ausdauer, Stärke, Mut, Wachsamkeit, Leidensfähigkeit, innere Konzentration und Ruhe sind im Sport und im Wettkampf von grosser Bedeutung – und Eigenschaften, die man als Kunstschaffende vermeintlich ebenso beherrschen sollte.

Wir haben drei Sportarten ausgesucht, welche wir mit hilfreichen Fähigkeiten für den Kunstbetrieb assoziieren und uns mit jeweiligen Expert*innen für Lektionen getroffen.

Zum öffentlichen Workshop im espace libre wurde ein Sportpsychologen für einen Input und Dialog über Leistung, Spitzensport und Kunst eingeladen – mit anschliessendem gemeinsamen Bogenschiessen.

Die finale Ausstellung bestand aus einer Audioinstallation mit Sound Aufnahmen unserer Sportlektionen, welche im Raum abgespielt wurden, und einem Booklet zum mitnehmen mit Kernsätzen aus unseren Lektionen.

“lah lah gah lah”

Originalsound der Lektionen (Bogenschiessen, Fechten, Arialyoga)

Booklet mit Kernsätzen zum mitnehmen.

Workshop mit Sportpsychologe und Bogenschiessen.

Espace Libre, Biel. Kollaboration mit Patricia Bianchi.