
„Schliessen Sie die Augen. Erinnern Sie sich an Ihren letzen Fall. Körperlich oder im übertragenen Sinn.
Sind Sie danach schnell wieder aufgestanden? Haben Sie so getan als würde ihnen nichts wehtun? Haben Sie sich geschämt? Wofür?
Haben Sie sich danach verhalten als wäre alles wie vorher? Warum?
War alles wie vorher?
Oder anders?“

Stellen Sie sich hin, schliessen Sie die Augen. strecken Sie beide Arme waagrecht nach vorne, Atmen Sie ruhig.
Spüren Sie wie ihre Arme schwer werden. Wie die Gravitation an ihren Armen zieht.
Wie lange können Sie die Arme in dieser Position halten? wieviel Kraft kostet es Sie?
Was lassen Sie nicht los obwohl es Sie viel Kraft kostet.
Eine Beziehung, eine Freundschaft, die Familie, ein Job, Geld, Macht, Ansehen, Schönheit, Kontrolle?
Lassen Sie Ihre Arme fallen.

„Legen Sie sich auf den Bauch. Möglichst flach auf den Boden und falls möglich mit ausgestreckten Armen und Beinen.
Schliessen Sie die Augen. Stellen Sie sich vor, dass der Boden auf dem Sie liegen wie ein Teppich unter Ihnen weggezogen wird oder weg bricht.
Stellen Sie sich vor, dass Sie fallen.
Wie lange fallen Sie? Fallen Sie auf etwas zu?
Was sehen Sie? Fühlen Sie sich sicher? Unwohl? Wohl? Hören Sie etwas?“
skaldjfalksjfalksödfjaölksdfjlaksdfjlaksjfalsködfj
aklsdjflkasdjflaskjflaskdjf
asöldkfjölaskdjfasldkjfa
Können Sie Fallen?
„Können Sie Fallen?“ ist eine Audioarbeit, welche die Besucher*innen dazu einlädt sich Fragen über Kontrolle, Kontrollverlust, Macht und Machtlosigkeit anhand von einfachen Übungen in Bezug zur Gravitation und dem Fallen zu stellen.
Die Arbeit stellt den physischen Vorgang des Fallens mit der übertragenen Bedeutung des Fallens in Verbindung. Durch einfache Übungen wird das körpereigene Gedächtnis aktiviert und die vielschichtige Erfahrung des Fallens hinterfragt.
Audioarbeit mit 10 Übungen
Museum of Emptiness, Museumsnacht St.Gallen
Espace Libre, Biel